Stipendiaten

Foto © Beate Wätzel

Álfheiður Erla Guðmundsdóttir, Sopran

Bereits im Alter von 18 Jahren gab Álfheiður Erla Guðmundsdóttir ihr Debüt auf der Opernbühne, als erster Knabe in Mozarts „Zauberflöte“. Die isländische Sopranistin wurde 1993 in Reykjavik geboren und schloss erfolgreich eine erste Gesangsausbildung in ihrer Heimat ab. Seit 2014 studiert sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Derzeit befindet sie sich im Masterstudium, nachdem sie im Frühjahr 2018 ihren Bachelor mit Auszeichnung abschloss. Während ihres Studiums hat Álfheiður Erla Guðmundsdóttir auch in Berlin bereits in mehreren Opernproduktionen mitgewirkt, unter anderem als Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ in den Uferstudios und als Poppea in Händels „Agrippina“ im Radialsystem. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Emmy Kirkby, und in diesem Jahr arbeitet sie mit Anne Sofie von Otter im Rahmen des Britten-Pears Young Artist Programms. 2019 wird die mit mehreren Stipendien und Wettbewerbspreisen ausgezeichnete Sopranistin in der Jungen Staatsoper Berlin in der Kinderoper „Schneewittchen“ zu sehen sein.

graumann

Foto © Archiv Freunde Junger Musiker e.V. Berlin

Marina Grauman, Violine

Die 1994 geborene Geigerin stammt aus einer St. Petersburger Musikerfamilie und schloss ihre musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium mit Auszeichnung ab. Nach dem ebenfalls mit Auszeichnung bestandenen Bachelor-Examen an der Hochschule für Musik Hanns Eisler führt sie dort ihr Masterstudium bei Ulf Wallin weiter. Sie ist Mitglied im Trio Marvin, dass 2017 den 1. Preis im Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb gewann. Aber auch als technisch brillante und ausdrucksstarke Solistin ist sie erfolgreich. Seit kurzem spielt sie als Leihgabe ein Instrument, angefertigt von einem der berühmtesten Geigenbauer der Gegenwart, Stefan-Peter Greiner. Auf dessen Kunst schwören unter anderem Christian Tetzlaff, Igor Ozim und Antje Weithaas.

Wataru Hisasue

Foto © Daniel Delang

Wataru Hisasue, Klavier

Als er 18 Jahre alt war, musste sich Wataru Hisasue entscheiden: Sollte er Musik studieren oder lieber Physik, Chemie und Mathematik. Im Oktober 2013 begann er sein Bachelorstudium im Fach Klavier an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Gilead Mishory, ergänzt durch zahlreiche Meisterkurse. 2015/16studierte er am Pariser Conservatoire Klavier bei Emmanuel Strosser und Kammermusik. Im Oktober 2017 wechselte er an die Universtität der Künste Berlin für das Masterstudium bei Pascal Devoyon und Klaus Hellwig.

Der 1994 in Kyoto (Japan) geborene Pianist gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter 2016 den 1. Preis, den „Mendelssohn-Preis“, beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb und den „Deutschen Pianistenpreis“, den das Internationale Pianoforum Frankfurt vergibt. 2017 erhielt er beim 66. ARD Musikwettbewerb den dritten Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Pascal Dusapin.

Tontić

Foto © Archiv Freunde Junger Musiker e.V. Berlin

Divna Tontić, Violine

Divna Tontić wurde 1993 in Belgrad, Serbien geboren und begann mit ihrem ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie derzeit in der Klasse von Ulf Wallin ihr Masterstudium fortführt.

Weitere Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Maxim Vengerov u.a. sowie in Kammermusikkursen beim Kuss Quartett, Chilingirian Quartett und Eberhardt Feltz.

Orchestererfahrungen sammelte sie bei mehreren internationalen Jugendorchestern. In der Saison 2014/2015 war sie dann Stipendiatin der „Joseph Keilberth“-Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie, derzeit ist sie Mitglied der Ferenc-Fricsay-Orchesterakademie des Deutschen-Symphonie Orchesters Berlin. Divna Tontić erhielt Preise beim „Ibolyka Gyarfas“ Violinwettbewerb der Universität der Künste Berlin und Wettbewerben in Bulgarien und Frankreich. Sie wurde mit einem Deutschlandstipendium gefördert und ist seit 2016 Stipendiatinbei „Live Music Now“.

Mateljan

Foto © Archiv Freunde Junger Musiker e.V. Berlin

Ivon Mateljan, Gesang

Besonderen Spaß macht es ihr, auf der Bühne zu stehen: so zuletzt bei Hochschulprojekten als Hänsel in Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ oder als Lisetta in Haydns Oper „Il Mondo della Luna“.

Die Mezzosopranistin wurde 1994 in Berlin geboren und begann schon früh mit einer Gesangsausbildung an der Musikschule Paul Hindemith in Berlin. Bei „Jugend musiziert“ erhielt sie 2012 den 1.Preis auf Bundesebene in der Kategorie „Duo Kunstlied“. 2014 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Anneliese Fried, 2016 wechselte sie in die Klasse von Thomas Quasthoff. Zusätzlich erhielt sie Unterricht bei Julia Varady. Derzeit bereitet sie sich in einem Frei-Semester gezielt auf die Arbeit in einem Opernstudio vor.

Stipendiaten

2016 - 2017

    • Mayu Tomotaki – Violine

1999 - 2015

    • Armida-Quartett
    • Claudio Bohórquez – Violoncello
    • Tunca Dogu – Horn
    • Chiara Enderle – Violoncello
    • Michiko Lena Feuerlein – Violine
    • Matan Gilitchensky – Viola
    • Martyn Jackson – Violine
    • Goo-il Kang – Violine
    • Anastasia Kobekina – Violoncello
    • Elias David Moncado – Violine

    • Wakana Ona – Viola
    • Muriel Razawi – Viola
    • Augusta Romaskeviciute – Viola
    • Gabriel Schwabe – Violoncello
    • Yevgeny Sudbin – Klavier
    • Alican Süner – Violine
    • Jakub Thylman – Violoncello
    • Carolina Ullrich – Gesang
    • Damien Ventula – Violoncello
    • Galiya Zharova – Violine